Namibia, Sambia, Botswana & Simbabwe

irgendwo zwischen Himmel und Erde…

Namibia, Sambia, Botswana & Simbabwe


In Kooperation mit dem Reiseveranstalter SKR-Reisen, der auf kleine Gruppen bis 12 Personen bestens spezialisiert ist, war ich hier im Jahr 2013 unterwegs. Eine aufgrund der kleinen Gruppengröße für mich sehr persönliche Reise, die ich unternehmen durfte.
Da ich Zentral-Namibia bereits bereist habe, war es mir ein besonderes Anliegen auch einmal den sogenannten Capirivi-Streifen und die Anrainerländer Sambia, Botswana und Simbabwe zu erleben. Via Johannesburg (Südafrika) bin ich mit South African Airways nach Windhoek, der Hauptstadt von Namibia gereist.
Damit ich die Verbindung mit der Heimat nicht verliere, habe ich mir sofort am Flughafen eine passende Telefonkarte eines örtlichen Telefonanbieters gekauft. Das ist nicht besonders kompliziert – gerne gebe ich dazu auf Wunsch nähere Auskünfte.

Namibia - Karte Reiseverlauf

Namibia ist extrem dünn besiedelt. Nach der Mongolei ist Namibia der Staat mit der geringsten Bevölkerungsdichte weltweit. Pro Quadratkilometer Landesfläche kommen 2,55 Einwohner (zum Vergleich: Deutschland 231) (Quelle: Wikipedia). Windhoek ist also mit 322.500 Einwohnern für namibische Verhältnisse eine Metropole.

“Viel, viel Platz hier!”

Das waren meine ersten Gedanken, als wir die Stadt in Richtung der Ameib Farm nahe der Spitzkoppe, 30 km nördlich von Usakos verließen. Diese Gästefarm, im Besitz einer Deutsch-namibianischen Familie, liegt ausgezeichnet um das Erongo-Gebirge zu erleben.
TIPP: Nehmen Sie sich hier bitte die Zeit und vereinbaren Sie mit Ihren Mitreisenden einmal 15 Minuten nicht zu reden. Sie haben dann Gelegenheit jeder für sich die Umgebung genauer zu betrachten. Sie werden merken, dass die Sonne und der Himmel ganz anders sind als zu Hause – das Farbenspiel in Verbindung mit der Natur und den bizarren Felsformationen ist hier einzigartig. Das ganze gemischt mit einer Viertelstunde Schweigen wird unvergesslich!

Der Afrikanische Virus

Ja! Das ist das Namibia das ich kenne und das ist der Grund warum man mit dem “Afrikanischen Virus” angesteckt wird und gerne wiederkommen möchte. Unsere Reise führte uns weiter über Omaruru nach Outjo. Vergessen Sie bitte nicht in Outjo die örtliche Bäckerei zu besuchen: Sie lieben Vollkornbrot – Sie werden es dort finden. In der Region Outjo hatten wir Gelegenheit in einem privaten Wildreservat Geparden zu beobachten und gar in das grosse Gehege zu gehen. Die Geparden hatten gefressen – die Gefahr war also überschaubar. Für Namibia ein absolutes Muss ist ein Besuch des Etosha Parks. Während unserer Fahrten hatten wir Gelegenheit an den Wasserlöchern die unterschiedlichsten Tiere zu erleben. Den Abend verbringt man am Besten an einem der Wasserlöcher der Camps und geniesst einfach nur “Bush-TV”. Spannender als ein Thriller: Was kommt als Nächstes? Wird das Nashorn seinen Trinkplatz verteidigen? Ist im Gestrüpp eine Hyäne? Hier vergehen Stunden wie Minuten! Erst spät abends verliessen wir dieses Schauspiel.

Deutsche Schlager

Über Tsumeb, wo wir uns im Traditionshaus “Minen Hotel” aufhielten – hier spricht man Deutsch und Deutscher Schlager wird auf der Terrasse fast den ganzen Tag gespielt – fuhren wir weiter in Richtung Caprivi Streifen. Von hier an erschloss sich mir ein vollkommen anderes Namibia, wie ich es vorher nicht kannte. Das Karge und Schroffe wurde ausgetauscht durch das satte Grün der Pflanzenwelt. Am Kavango-Fluss übernachteten wir im Ngepi Camp, einem traumhaften Ort. Die offen auf Stelzen gebauten Busch-Chalets liegen direkt am Ufer des Flusses und bringen zu jeder Tages und Nachtzeit das Leben auf dem Fluss näher. Tagsüber lohnt es sich im Kavangofluss in einem speziellen Fluss-Swimmingpool zu planschen und abends und nachts geniesst man das von der Natur gebotene Schauspiel, dessen Protagonisten neben Elefanten, Flusspferden ein einmaliger Sternenhimmel ist. Morgens geht die Sonne am Horizont auf und man ist zu hundert Prozent ein Teil dieser Landschaft. Das müssen Sie selbst erleben… Meine Reise führte mich weiter nach Botswana. Elefanten sind hier so inflationär, dass die Bewohner Ihre Häuser gegen gar zu hungrige Elefanten schützen müssen. Selbst auf den Strassen wird auf kreuzende Elefanten hingewiesen. Der Chobe Nationalpark ist das Vielfältigste was man an afrikanischer Tierwelt präsentiert bekommt. Die Bilder sprechen für sich…

Die Viktoriafälle – Auf den Spuren Livingstons

Durch Sambia ging es weiter in Richtung Viktoria Fälle. Die Viktoriafälle sind ein breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. Seit 1989 gehören die Fälle zum Weltnaturerbe der UNESCO. Aufgrund der Umstände entschieden wir uns dazu, die Fälle von Simbabwe aus zu betrachten. Von dieser Seite aus (abhängig von der Jahreszeit) hat man den schönsten Blick auf dieses UNESCO-Naturerbe. Beeindruckend stellt sich der „Devil’s Cataract“ am westlichen Ende der Fälle dar. Unvergessen bleibt die Gischt am Rand der Fälle. Jede schöne Reise hat irgendwann einmal ein Ende. Die Viktoriafälle bildeten den krönenden Abschluss einer Reise die uns die Natur aber auch die Menschen in Namibia näher brachte. So hatten, wir dank den Verbindungen unseres Reiseleiters Paul, die Gelegenheit mit Menschen unterschiedlicher Stämme wie z.B. der San und der Damara in verschiedenen Regionen des Landes zu sprechen. Zu sehen und zu hören wie diese Menschen leben trägt dazu bei die eigenen Sichtweisen und Wertvorstellungen vielleicht nochmal zu überdenken. Auf jeden Fall war diese Reise eine grosse Bereicherung. Über diese Reise aber vor allem über Namibia könnte ich noch sehr viel schreiben, was aber den Rahmen sprengen würde.


Interessieren Sie sich für Namibia?

Meine Eindrücke und Erfahrungen teile ich gerne mit Ihnen. Tolle Hotels habe ich während dieser Reise auch besuchen dürfen.
Hier habe ich den einen oder anderen Tipp für Sie.
Für eine Reiseberatung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Christopher Schanz-Surié

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Ich hoffe, Sie haben meine Leidenschaft für dieses Reiseziel beim Lesen bemerkt!